MdL Thomas Keindorf

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Bund und Land steigern Attraktivität der dualen Ausbildung

Über die Stärken der dualen Berufsausbildung bei der Fachkräftesicherung und Integration haben sich die CDU-Bundestagsabgeordneten aus Sachsen-Anhalt, Uda Heller und Christoph Bergner, sowie der Leipziger Abgeordnete und berufsbildungspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion, Thomas Feist, auf Einladung des CDU-Landtagsabgeordneten aus Halle, Thomas Keindorf, der zugleich Präsident der Handwerksammer Halle ist, am Dienstag im Bildungs- und Technologiezentrum (BTZ) der Handwerkskammer in Halle-Osendorf informiert. „Die duale Berufsausbildung bringt die qualifizierten Fachkräfte hervor, die in der Wirtschaft in Sachsen-Anhalt und in Deutschland dringend gebraucht werden“, verdeutlicht Keindorf die Bedeutung beim gemeinsamen Rundgang durch eine der modernsten

überbetrieblichen Ausbildungsstätten in Deutschland. „Sachsen-Anhalt kann in den zurückliegenden Jahren Erfolge bei der Stärkung der beruflichen Bildung vorweisen. In der kommenden Legislaturperiode halte ich die Bündelung der Zuständigkeiten für die berufliche Bildung in einem Ministerium im Land für notwendig. Das läuft im Moment nicht optimal.“
Positiv bewertet Keindorf die Verabschiedung des neuen Gesetzes zur Aufstiegsfortbildungsförderung, kurz ´Meister-BAföG´, in der zurückliegenden Woche im Deutschen Bundestag. „Mit der verstärkten Unterstützung angehender Meister und Techniker kommen wir bei der Gleichwertigkeit von beruflicher und akademischer Bildung einen großen Schritt voran. Sachsen-Anhalt kann darüber hinaus mit der Einführung einer Meistergründungsprämie einen wirksamen Beitrag zur weiteren Aufwertung der beruflichen Ausbildung leisten“, ist Keindorf überzeugt.
Weitere Gesprächsthemen waren die Herstellung effizienter Strukturen im Übergangssystem Schule Beruf – einschließlich der aktuelle Status bei der Einbindung der Wirtschaft in das Regionale Übergangsmanagement Sachsen-Anhalt (RÜMSA) – und die Frage, inwieweit eine Verpflichtung zur Berufsausbildung positiv auf die Integration wirken kann.

© Thomas Keindorf 2018