Der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Keindorf lehnt steuerliche Mehrbelastungen für die Bürger und Unternehmer in Halle ab. Die Verwaltung plant, die Grundsteuer B für Wohn- und Gewerbegrundstücke zum 1. Januar 2026 um 36 Prozent zu erhöhen. Mit einem neuen Hebesatz von 680 würde Halle deutlich über dem Niveau vergleichbarer Städte in der Region (z.B. Leipzig mit Hebesatz von 450) liegen. „Die Stadt Halle muss ihre Ausgaben stärker als bisher priorisieren und das Engagement bei der Revitalisierung sowie Erschließung neuer gewerblicher Flächen im Stadtgebiet deutlich ausbauen“, stellt Keindorf klar. Der Landtagsabgeordnete befürchtet eine Abwanderung von Unternehmen in das Umland und in der Konsequenz sinkende Gewerbesteuereinnahmen für die Stadt Halle. „Ohne das vielfältige soziale Engagement vieler Unternehmer ist ein attraktives Wohnumfeld undenkbar“, verdeutlicht Keindorf und mahnt: „Für die Bürgerinnen und Bürger geht es dabei auch um die Glaubwürdigkeit von Politik, ich nenne das Stichwort Aufkommensneutralität!“
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